Willkommen bei Deutschlands erster Fanpage über das japanische Kultmonster Domokun - seit 2004 aufgetischt von eay.cc! Auf den folgenden Seiten erfahrt ihr alles, was ihr über das braune Monster mit dem offenen Maul und dem dazugehörigen Meme wissen müsst. Wo kann man sich die TV-Serie ansehen? Wo kann man Merchandise kaufen? Und vor allem: Was soll das alles?

Domo-was? Darum geht's:

Domokun, auch Domo-Kun geschrieben oder kurz Domo, ist das überaus beliebte Maskottchen des japanischen Fernsehsenders NHK. Das braune, fellige Monster mit den schwarzen Knopfaugen und dem aufgerissenem Mund ist das bekannte und beliebte Maskottchen des japanischen Fernsehsenders NHK. Entstanden ist es aus der unkonventionellen Kalauer-Anmoderation eines TV-Sprechers ("domo konnichi wa!" = "Hallo und guten Tag!" oder aber "Hallo Domo!"), die warum auch immer Kultstatus erreichte und kurzerhand mit Domokun personifiziert wurde ("kun" ist eine Anrede für männliche Jugendliche).

In den ersten halbminütigen Clips, die vor allem zwischen den eigentlichen Sendungen und in Werbeblöcken gezeigt werden, erfährt man, dass Domokun ein Wesen unbekannter Herkunft ist, das aus einem Ei schlüpfte, welches das alte, fernsehsüchtige Kaninchen Usajii (mehr im Who is Who) eines Tages direkt über seinem Bau vorfand. Usajii nahm sich dem bereits ausgewachsenen Monster an und zog es auf. Zwar konnte auch Domo schon bald nicht mehr ohne Fernsehen, doch entdeckt er auch freudig und bisweilen ängstlich die Welt außerhalb des Kaninchenbaus und lernt dort Freunde und, ja, natürlich auch seine große Liebe, das Wieselmädchen Ta-Chan, kennen...

Domokun, das (Internet-)Phänomen

Dank der Allgegenwärtigkeit der Domo-Clips, umfangreichem Merchandising und ausgeklügeltem Cross-Marketing hat Domokun bei den japanischen Kindern einen Bekanntheitsgrad von über 90% (also in etwa mit der Bekanntheit von Micky Maus bei uns vergleichbar). Dementsprechend gibt es Domo-Stofftiere, Videospiele, Kleidung, Büro- und Schulaccessoires und so weiter. Doch trotz dieser Allgegenwärtigkeit im japanischen Alltag, fand das Phänomen Domokun hierzulande und in der restlichen westlichen Welt praktisch nicht statt.


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Dies sollte sich ungefähr 2001 ändern als das nebenstehende Bild auf verschiedenen Satire- und Spaß-Webseiten auftauchte und schon bald vielerorts weitergereicht wurde. Zu sehen waren zwei Domokuns, die einem unschuldigen Kätzchen hinterherjagen – unterlegt mit der Bildunterschrift »Everytime you masturbate… God kills a kitten! (Please, think of the kittens!)«.

Durch eben dieses Bild und spätestens durch das abgedrehte Domokun-Flashgame von i-Mockery (ja, kurz nach der Jahrtausendwende waren diese Flashgames noch überaus populär) wurde Domo zum waschechten Internet-Phänomen und ist seitdem auf den einschlägigen Webseiten dauerpräsent. Die ersten Blogs berichteten und die Foren quollen über vor Domo-Bildern. Alle wollten wissen, was es mit dem merkwürdigen japanischen Maskottchen auf sich hat und schon bald begannen Fans eigene T-Shirts zu produzieren, weitere Flashgames zu basteln und Photo-Love-Stories mit Domo zu machen. Ein paar Jahre später erkannten auch die Verantwortlichen, dass Domo auch in der westlichen Welt großes Potential haben würde – und bereits hatte –, und brachten Domokun & Co. auch in die USA und etwas später auch nach Europa. Seitdem ist es auch hierzulande etwas einfacher an Domo-Merchandise zu kommen und auch über die deutschen Mattscheiben ist Domo bereits gehuscht.